Veranstaltungen und Stadtteilrundgänge

Einen Überblick über Rundgänge der Hamburger Geschichtswerkstätten finden Sie auf der Broschüre Kiek Mol, die hier runtergeladen werden kann.
Das Stadtteilrachiv Ottensen führt Rundgänge auch durch Bahrenfeld und Lurup durch: Sonntagsspaziergänge 2012

Meine Rundgänge im Rahmen der Sonntagsspaziergänge des Stadtteilarchivs Ottensen im Jahr 2012:


So. 15. April, 15 Uhr
Kistenhäuser und Kleingärten in Lurup
Treff: Bushaltestelle Rugenbarg Nord, Metrobus 22,
Haltestelle an der Elbgaustraße für den Metrobus 22
in Richtung U-Kellinghusenstraße

So., 20. Mai, 15 Uhr
Zwangsarbeiterlager in der Lederstraße
Treff: S - Bahn Stellingen vor der Gedenktafel im Eingangsbereich

So. 1. Juli, 15 Uhr
Luruper Hauptstraße
Geschichte(n) vom Gasthaus Lurup op der Heiden
bis zur Fischkistensiedlung
An der Luruper Hauptstraße, inmitten einer Feldmark, die durch Heide und Moor geprägt war, entstand das Straßendorf Lurup. Diese Hauptverkehrsader ermöglichte den Transitverkehr von Dänemark nach Altona, ein wichtiger Handelsweg damals wie heute. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden an der Luruper Haupstraße Ausflugslokale wie der Luruper Hof, vor allem an den Wochenenden zog es viele Städter zur Erholung in die Luruper Heide. Der Landschaftsgärtner Tutenberg ließ 1923 als „Bürgergarten“ den Altonaer Volkspark auf dem Gebiet der Bahrenfelder Tannen errichten. Im selben Jahr wurde der Hauptfriedhof Altona eröffnet, auf dem die Altonaer Bürgermeister Schnakenberg und Max Brauer ihre letzte Ruhestätte fanden. Mit dem Zuzug vieler Städter in die Stadtrandgebiete, die Immobilien von den meist armen Landwirten erwarben oder auf Pachtgrundstücken Schrebergärten errichteten, stieg die Einwohnerzahl des Dorfes Lurup, das erst 1937 ein Stadtteil von Hamburg wurde. Nach 1933 förderten die Nationalsozialisten Behörden gezielt den Zuzug systemkonformer Familien in das rote Lurup. Der Rundgang führt vom Eckhoffplatz bis zum Exzerzier- und Flugplatz gegenüber der Stadionstraße, auf dem einst illegal errichtete Fischkistenhütten Obdachlosen Schutz boten
Treff: Luruper Hauptstraße 132 (alte Schule),
Bushaltestelle Eckhoffplatz, Metrobus 2

So. 5. August, 15 Uhr
Luruper Hauptstraße
Geschichte(n) vom Gasthaus Lurup op der Heiden
bis zur Fischkistensiedlung

An der Luruper Hauptstraße, inmitten einer Feldmark, die durch Heide und Moor geprägt war, entstand das Straßendorf Lurup. Diese Hauptverkehrsader ermöglichte den Transitverkehr von Dänemark nach Altona, ein wichtiger Handelsweg damals wie heute. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden an der Luruper Haupstraße Ausflugslokale wie der Luruper Hof, vor allem an den Wochenenden zog es viele Städter zur Erholung in die Luruper Heide. Der Landschaftsgärtner Tutenberg ließ 1923 als „Bürgergarten“ den Altonaer Volkspark auf dem Gebiet der Bahrenfelder Tannen errichten. Im selben Jahr wurde der Hauptfriedhof Altona eröffnet, auf dem die Altonaer Bürgermeister Schnakenberg und Max Brauer ihre letzte Ruhestätte fanden. Mit dem Zuzug vieler Städter in die Stadtrandgebiete, die Immobilien von den meist armen Landwirten erwarben oder auf Pachtgrundstücken Schrebergärten errichteten, stieg die Einwohnerzahl des Dorfes Lurup, das erst 1937 ein Stadtteil von Hamburg wurde. Nach 1933 förderten die Nationalsozialisten Behörden gezielt den Zuzug systemkonformer Familien in das rote Lurup. Der Rundgang führt vom Eckhoffplatz bis zum Exzerzier- und Flugplatz gegenüber der Stadionstraße, auf dem einst illegal errichtete Fischkistenhütten Obdachlosen Schutz boten
Treff: Luruper Hauptstraße 132 (alte Schule),
Bushaltestelle Eckhoffplatz, Metrobus 2


So., 26. August, 15 Uhr
Lurup unter dem Nationalsozialismus
Vom Ehrenmal der Heldenverehrung zum Gedenkstein an
die Opfer des Außenlagers des KZ Neuengamme im
Friedrichshulder Weg
Treff: Flurstraße 1 (am Mahnmal der Auferstehungskirche),
Bushaltestelle Flurstraße Metrobus 2

 

Rundgang im Rahmen der Tagesveranstaltungen der Neuen Gesellschaft

Sonntag, 03.06.2012

„Fischkistensiedlungen und Arbeitslosenselbsthilfe in Lurup“
Stadtteilrundgang durch Lurup

Nach dem Reichsheimstättengesetz von 1920 und um die Zeit der Weltwirtschaftskrise von 1929 entstanden, teilweise im Rahmen der Städteplanung Gustav Oelsners, Siedlungsprojekte wie ‘Uns Uhldeel' und 'Elbkamp'. Obdachlose Arbeiterfamilien aus Altona und St. Pauli errichteten aus Abbruchmaterialien teilweise illegale 'Fischkistendörfer' in den Stadtrandgebieten. Der Rundgang folgt den Spuren der Siedlungsprojekte, die aus der Arbeiterbewegung hervorgingen und zeigt einige der letzten Kistenhäuser.

Zeit: 17:00 - 19:00 Uhr

Ref.: Anke Schulz M.A.
Treff: vor dem Eingang der „Schmirgel“ (Hermes Schleifmittel), Luruper Hauptstraße 106
Buslinie 2, Station „Rugenbarg“
Kosten: 7 €
Anmeldung erforderlich!
Anmeldung bei der Neuen Gesellschaft Mo, Di: 9.30-12.30 Uhr
Do: 9.30 - 15.00 Uhr telefonisch: 040 - 44 75 25
oder per E-Mail: kontakt@die-neue-gesellschaft.de
Bitte Kurztitel und Veranstaltungsnummer T 23/12
angeben.


 


Informationen über alternative Stadtrundfahrten des Landesjugendrings Hamburg e.V. finden Sie hier.